Spiel- und Fernsteuerung via Smartphone

Posted on Sonntag, Mai 27th, 2012

Fast jeder hatte ja bereits schon mal einen Controller einer WII in der Hand gehalten oder weiß zumindest, wie man diesen prinzipiell benutzt.
Durch einfache Handbewegungen, die sich auf die virtuelle Figur übertragen, kann diese in der neusten Spiele-Generation gesteuert werden.
 
Was jedoch nur mit Spielen der entsprechenden Konsole funktioniert ist prinzipiell aber auch mit anderen Geräten möglich. So kam mir die Idee den Accelerometer eines Smartphones zu nutzen, um dieselbe Funktionalität zu realisieren und ein „Spiel“ auf meinem lokalen Rechner zu steuern.
 
 
Da ich gerade überlege diese Art der Steuerung in ein größeres Projekt mit einfließen zu lassen werde ich den dazugehörigen Code nicht veröffentlichen.
Prinzipiell muss der Computer, auf dem das Spiel läuft, und das Smartphone mit der entsprechenden Applikation im selben lokalen Netzwerk sein. Die Verbindung geschieht beim Start automatisch.
Von diesem Moment an übermittelt das Smartphone die entsprechenden Accelerometer-Daten, um wie viel Grad in jeder Achse das Smartphone gerade geneigt ist, an die Anwendung. Diese verarbeitet die Informationen und bewegt den Charakter entsprechend.
 
Die im Folgenden gezeigte Anwendung soll nur das Konzept präsentieren und wurde noch nicht optimiert.
 
 
Demo Video:

 
 
 
Für alle Besitzer eines Android-Smartphones gibt es auch die Control-App und ein kleines Demo-Programm zum Testen.
Vorgehensweise:
1. App downloaden und installieren.
2. Kontrollieren, dass das Smartphone im selben Netzwerk ist wie der Computer.
3. Demo-Anwendung im Browser aufrufen und die gewünschten Berechtigungen erteilen.
4. Handy App aufrufen.
5. Spielen.
 
 
Demo: (auch per Tastatur und Leertaste steuerbar)
http://cdn.porzelt.net/tst/
 
App download unter:
http://cdn.porzelt.net/tst/Remote-Phone.apk
qrcode
 
 
 
Ich weiß, dass es eine leichte Verzögerung zwischen der Steuerung und der Bewegung der Spielfigur geben kann, was jedoch auch an dem unoptimierten Code liegt.
 
Ich würde mich natürlich über euer Feedback freuen.
 
Max
 
 
 




Die inoffizielle Google Text-To-Speech API

Posted on Montag, Mai 7th, 2012

Dass Google auf translate.google.com die Möglichkeit bietet, einen Eingegebenen Text vorzulesen (TTS = Text-To-Speech), ist ja nichts neues. Das Besondere jedoch sind die Möglichkeiten die sich durch diese Funktion ergeben.
 
Die Daten zur Audio-Ausgabe werden nämlich über eine einfache HTTP GET (REST) anfrage angefordert:
 
http://translate.google.com/translate_tts?tl=de&q=text
 
 
Durch diese Anfrage, die eine MP3-Datei zurück liefert, lassen sich einfache TTS-Anwendungen realisieren und dank der Mehrsprachigkeit von Googles Service funktioniert diese Methode auch für viele andere Sprachen. Der einzige Nachteil den diese Methode mit sich bringt ist eine Limitierung von Googles Seiten, die es maximal erlaubt 100 Zeichen mit einer Anfrage zu realisieren.
 
Die wichtigsten URL-Parameter sind in diesem Fall die zwei für die gewählte Sprache und der zu sprechende Text:

    tl= <-Sprachkürzel->
    q= <-Text->

 
In ActionScript3 würde der dazu entsprechende Code folgendermaßen aussehen:
 

  1. var sayWhat:String = „Hallo, wie geht es dir? „;
  2. var lang:String = „de“;
  3. // sayWhat = „Hello, how are you?“;
  4. // lang = „en“;
  5. var req:URLRequest= new URLRequest(„http://translate.google.com/translate_tts?tl=“ + lang + „&q=“ + encodeURI(sayWhat))
  6. var snd:Sound = new Sound(req);
  7. if (sayWhat.length > 100){
  8. throw new Error(„Only phrases < 100 charakters are supported.“);
  9. } else {
  10. snd.play();
  11. }

 
Ein URLRequest fordert die generierte MP3-Datei an, welche wie in AS3 üblich, entgegengenommen und abgespielt wird.
Für einen praktischen Einsatz müsste der Code natürlich noch Umlaute in „ae, ue, oe“ umwandeln, da Googles TTS-Service diese nicht erkennt, sowie Sätze, die 100 oder mehr Zeichen haben, in kleinere Teilstücke unterteilen die nacheinander Gesendet und abgespielt werden.
 
Bei meinem Test mit der Funktion bemerkte ich, dass Google eine Latenz zwischen 600ms und 1,5 sekunden hatte. Dadurch traten bei Sätzen, die auf zwei Anfragen aufgeteilt waren, längere Pause zwischen den einzelnen Wörtern auf. Jedoch behob die Optimierung des Codes, die Sätze bereits während dem Abspielen des vorherigen nachzuladen, dieses Problem.
 
Demo-App folgt…
 
 
 




How to get up to 16 GB of Dropbox-Space for free! – Tutorial

Posted on Freitag, November 25th, 2011

Da ich die letzten Tage öfter gefragt wurde wie ich es gemacht habe meinen Dropbox-Space auf 19,9 GB hochzuschrauben will ich euch alle nun mit einer ausführlichen Antwort dienen.
 
Über Dropbox an sich müsste ich eigentlich nichts Schreiben, da ich an dieser Stelle einfach annehme dass jeder von euch bescheid weiß was Dropbox ist und für was man diese nutzt. Aber vollständigkeitshalber poste ich doch noch ein paar Worte dazu.

    Dropbox ist ein kostenloser Service, mit dem du alle deine Fotos, Videos und Dokumente immer zur Hand hast und problemlos freigeben kannst. Dropbox wurde 2007 von Drew Houston und Arash Ferdowsi gegründet, zwei MIT-Studenten, die es satt hatten, sich ständig Dateien per E-Mail schicken zu müssen, um an mehreren Computern arbeiten zu können. – Source: dropbox.com/about

 
Aber nun zum eigentlichen Thema, wie man seinen kostenlosen, virtuellen Speicher erweitert.
 
Schritt 1, den leider nur Studenten ausführen können, ist mit einer der wichtigsten, da dadurch die normale maximale Erweiterbarkeit um 50% von 8 GB auf 16 GB erhöht wird.
Dazu registriert man sich mit deiner Hochschul- oder Universitäts-E-Mail Adresse auf:
dropbox.com/edu
 
Dieser Schritt kann auch nachträglich, nach der Registrierung bei Dropbox, gemacht werden. Durch die Registrierung bekommt ihr 500 MB anstelle von 250 MB pro eingeladenem Freund.
(Anmerkung für h_da Studenten: die @stud.h-da.de Adresse verwenden!)
 
 
Schritt 2 ist im Grunde das werben von anderen Nutzern. Ich kenne zwar einige die Virtuelle Maschinen aufsetzen und sich auf diesen immer wieder neu registrieren, jedoch ist dieses Verhalten nicht sehr sportlich und kann zu Recht dazu führen dass, wenn es erkannt wird, der Account gesperrt wird.
Deshalb setzen wir in diesem Schritt auf echte „Freundes“-Werbung und zwar mithilfe von Google AdWords. Google AdWords ist ein Portal zum Schalten von Online-Werbung auf Webseiten und in der Google Suchmaschine. Durch das Schalten von Werbung nötigen wir niemanden unseren Ref-Link anzuklicken und alle Registrierungen erfolgen freiwillig!
 
Für AdWords Neukunden gibt es zwei Aktionen, bei denen ihr entweder einen 100€ oder einen 50€ Gutschein als Startkapital erhaltet. Vorab schon angemerkt ihr benötigt etwa 20€ um die maximale Dropbox-Kapazität zu erreichen. Durch das Benutzen eines der zwei Gutscheine müsst ihr kein eigenes Geld für die Werbung ausgeben und habt darüber hinaus noch etwas über.
 
100€ für Neukunden
http://www.online-motor-deutschland.de/adwords-express/
 
50€ für Neukunden
http://www.adwords-starthilfe.de/gutschein/
 
 

AdWords - Gutscheineingabe

AdWords - Gutscheineingabe

Nach der Registrierung für einen der zwei Gutscheine müsst ihr, je nachdem, 1-2 Tage warten, bis ihr eine Bestätigungs-Mail mit dem Gutscheincode erhaltet.
Sobald ihr diese habt, könnt ihr euch bei AdWords registrieren (Link in der Mail) und den Gutschein unter dem Menüpunk:
Abrechnung -> Abrechnungseinstellung -> Weitere Aktionen
eintragen. (Siehe Bild rechts)
 
Es ist nicht nötig die eigene Bankverbindung zu hinterlegen oder selbst eine Zahlung auszuführen. Falls ihr gefragt werdet wie abgerechnet werden soll gebt „Rechnung“ an.
 
 
AdWords - Neue Kampagne

AdWords - Neue Kampagne (unten mitte)

Schritt 3: Schalten der Werbung. Im dritten Schritt wird es nun Zeit die eigene Werbung mittels AdWords zu schalten. Unter dem Reiter „Kampagnen“ könnt ihr neue Werbekampagnen hinzufügen.
 
Kampagnenname: Der Kampagnenname ist für euch eine Hilfe um zu sehen für was ihr Werbung schaltet. Ich empfehle in diesem Fall „Dropbox“.
 
Standort: Als Standort können wir „alle Länder und Gebiete“ wählen, um die Zielgruppe auf die ganze Welt zu erweitern. Daraufhin werden euch weitere Zielsprachen vorgeschlagen, die ihr einfach übernehmen könnt und solltet.
 
Unter dem Punkt Werbenetzwerke und Geräte müsst ihr im Regelfall keine Änderungen vornehmen, da bereits nichts ausgeschlossen wird.
 
Unter Gebote und Budget legt ihr nun fest, wie viel ihr von eurem Guthaben bezahlt sobald ein Nutzer eure Werbeeinblendung anklickt. Als Standardgebot empfehle ich 0,10€ zu wählen. Ihr werdet zwar feststellen, dass die Clicks auf euren Werbebanner immer Zyklenweise erfolgen, aber so nutzt ihr euer Guthaben am effektivsten.
Das Budget ist der Wert, den ihr maximal bereit seid pro Tag zu bezahlen. Wenn das entsprechende Budget erreicht oder überschritten wird, wird das Einblenden eurer Werbung gestoppt. Ein Budget von 20-25€ sollte ausreichen um genügend Leute zu werben.
 
Wichtig, damit eure Anzeige nicht bis in alle Ewigkeit geschaltet ist, sind die Einstellungen unter dem Punkt „Werbezeitplan: Startdatum, Enddatum, Anzeigenplanung“, welcher sich unter den erweiterten Einstellungen befindet.
Hier solltet ihr ein Enddatum eurer Werbekampagne eintragen. Am besten den folgenden Tag. Ab dem Tag nach dem eingetragenen Datum werden keine Anzeigen mehr geschaltet.
 
Die restlichen Einstellung auf dieser Seite sind relativ irrelevant und die Kampagne kann gespeichert werden.
 
Nun werdet ihr weitergeleitet um eure Anzeige zu erstellen. Diese sollte recht kurz und prägnant sein, damit der Standard-User angeregt wird auf diese zu klicken.
 
AdWords - Werbungseinstellungen

AdWords - Werbungseinstellungen

Für mich hat sich folgende Anzeige bewährt.
 
Free Online Storage
2.25 GBs of free online storage
access your documents anywhere!
dropbox.com

Im Feld Ziel-URL gebt ihr nun euren Reflink ein, welchen ihr unter
https://www.dropbox.com/referrals
in der Zeile „informiere Freunde über diesen Link:“ findet.
 
 
Nach dem Erstellen der Anzeige scrollt ihr ein Stück runter und findet ein Feld, in dem ihr Keywords eingeben könnt. Eure Anzeige wird dann geschaltet, wenn ein Benutzer nach einem eurer Schlüsselwörter sucht.
Ich hatte zwar eine große Liste an Schlüsselwörtern, aber außer dem Suchbegriff „Dropbox“ gab es keinen der mir auch nur einen Klick einbrachte. Deshalb reicht es in diesem Feld aus wenn ihr „dropbox“ eintragt.
Ist der Suchbegriff eingetragen könnt ihr unten auf der Seite eure Einstellungen sichern und fortfahren.
 
 
Nun ist eure Werbung gesichert und wird nach kurzer Zeit freigegeben.
Ich habe meine Anzeige morgens geschaltet und erreichte gegen Abend das Dropbox-Limit. Sobald ihr merkt dass dieses erreicht ist könnt und solltet ihr natürlich eure Kampagne links oben auf pausiert stellen, damit keine weiteren Werbeeinblendungen mehr vorgenommen werden und euer Guthaben nicht weiter verbraucht wird.
Ich empfehle euch eure Kosten im Laufe des Tages im Auge zu behalten, damit ihr auch nicht, zum Beispiel durch falsche Eingaben, über euer Guthaben hinausschießt und am Ende noch eine Rechnung bekommt.
(Anmerkung: Für eure Kosten kommt ich nicht auf. ;-) )
 
 
 
Ich hoffe ich konnte euch die Frage, wie ich meinen Dropbox-Speicherplat auf 19,9 GB erweitere, nun gut und ausführlich erklären.
Falls ihr „Danke“ für das Tutorial sagen wollt mach dies entweder in den Kommentaren oder shared und liked den Artikel bis zum umfallen.
 
Gruß
Max
 
 
Gallerie:
Dropbox - Weiterempfehlungen

Dropbox - Weiterempfehlungen

AdWords - Keywords

AdWords - Keywords

Dropbox - Space

Dropbox - Space


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 




Google Music – Erfahrungsbericht

Posted on Sonntag, November 20th, 2011

Heute kam ich endlich dazu Google Music zu testen. Nach 6 Monaten der Beta-Phase ist der Dienst nun für alle Benutzer offen. Zwar muss man seinen Musik-Account in den USA registrieren, aber dank Proxies und VPN-Verbindungen dürfte dies ja heutzutage jeder computeraffine User hinbekommen. Für alle anderen findet sich eine gute Anleitung auf engadget.com. (Anmerkung: Man benötigt nur während der Registrierung eine Amerikanische IP!)
 
Typisch Cloud-Anwendung kann man mit Google Music seine bis zu 20.000 (zwanzigtausend) hochgeladenen Songs von jedem Computer, Tablet, Handy und sonstigem internetfähigen Gerät anhören. Eine Internetverbindung ist jedoch Grundvoraussetzung für diesen an sich kostenlos Dienst.
 

Music Manager

Music Manager

Nach dem Registrieren geht es los. Zu beginn kann man sich, um seine eigene Musik in die Cloud zu laden, den „Music Manager“ herunterladen. Eine einfache, kleine Anwendung die, auf eure Zustimmung hin, eure iTunes-Sammlung oder Musik-Ordner durchsucht und die gefunden Lieder in die Cloud kopiert. Dabei werden alle Lieder, ohne zu fragen ob diese gekauft oder vom Laster gefallen sind, nach und nach hochgeladen, was bei einer großen Sammlung schon eine Weile dauern kann. Ich habe den Upload nach einer halben Stunde, was bei mir ca. 50 Lieder entsprach, abgebrochen.
 
Sobald die Lieder in der Cloud sind, könnt ihr diese auch schon nach Belieben anhören, aber nicht wieder herunterladen. Zumindest fand ich nicht die entsprechende Option dafür.
 
Eure Lieder werden automatisch nach Künstler, Album und Genre sortiert, sodass ihr euch schnell in großen Sammlungen zurechtfindet und zügig das gewünschte Lied findet. (Wozu es natürlich auch eine Suche gäbe.)
 
Die Abspieloptionen bieten keine großen Überraschungen. Neben der Shuffle- und Repeat-Funktion gibt es die Möglichkeit einzelne Lieder zu liken und disliken und eine Funktion um eigene Playlisten zu erstellen. Diese können entweder selbst zusammengewürfelt werden, oder man lässt sich eine vorschlagen.
 
Abspiel-Optionen

Abspiel-Optionen


Diese „Instant Mixes“-Funktion ist eine der schönen Komfort-Funktionen in Google Music. Man wählt sich ein Lied aus und klickt auf „Instant Mix“. In Sekunden stellt das Programm eine Playlist aus ähnlichen bzw. passenden Liedern zusammen und stellt diese zur Verfügung.
 
Zwar hatte ich keine großen Erwartungen an Google Music, jedoch war ich am Ende dennoch ein bisschen enttäuscht. Ich konnte zwar meine Lieder in bester Qualität auf meinem Tablet anhören, jedoch ist mir die Cloud als Ablageplatz für meine Musik noch nicht der richtige Ort. Aber genau dies ist Google Music, eine online Musik Bibliothek. Das, was man sonst daheim auf dem Rechner hat, befindet sich nun irgendwo im Internet.
Es mag sein dass mein Urteil ein bisschen parteiisch ist, da ich seit Langem ein Grooveshark-Benutzer bin und dort neben meiner zusammengesuchten und angelegten Musiksammlung auch weitere Empfehlungen bekommen kann, aber meine Entscheidung nun ist gefallen.
 
Für alle anderen, die gerne von überall auf ihre private Musiksammlung zugreifen wollen, kann ich Google Music wegen der simplen Bedienoberfläche und der intuitiven Steuerung nur empfehlen.
 
Bildergallerie:
Google Music 1

Google Music 1

Google Music 2

Google Music 2

Google Music 3

Google Music 3


Google Music 4

Google Music 4

Google Music 5

Google Music 5


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 




Clickjacking – Wie ich dich dazu brachte meine Seite auf Facebook zu „liken“

Posted on Samstag, Juni 18th, 2011

Wenn du diesen Artikel direkt nach dem Betrachten meiner „Startseite“ siehst wurdest du soeben ge-Clickjacked.
Nun keine Sorge, auch wenn es sich schlimm anhören mag ist eben nichts schlimmes passiert. Aber gehen wir die Sache einmal langsam an.

Was ist Clickjacking?
Clickjacking ist eine Technik bei der ein „Angreifer“ (in diesem Falle ich) die Darstellung einer Webseite so bearbeitet dass der normale Nutzer einen vermeindlich harmlosen Mausklick durchführt, dabei jedoch im Hintergrund eine andere, oft unerwünschte Funktion ausführt.
Dies wird dadurch bewerkstelligt indem dargestellte Objekte überlagert oder ausgeblendet werden. Tatsächlich wird jedoch genau dieses versteckte Objekt / die versteckte Funktion durch den Benutzer ausgelöst. Während der Benutzer nun denkt er würde zum Beispiel einen harmlosen Link anklicken ändert er in Wirklichkeit Einstellungen oder lässt den Angreifer auf angeschlossene Geräte wie zum Beispiel Kamera oder Mikrofon zugreifen.
Ein potentieller Angreifer könnte somit sein Opfer beobachten oder belauschen ohne dass dieses etwas davon bemerkt.

Verbreitung
Die Verbreitung solcher Clickjacking-Seiten geschieht meistens über sogenannte Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter, bei denen Benutzer Links, Bilder und Statusupdates miteinander teilen.
Der Angreifer versteckt dafür zum Beispiel auf seiner bearbeiteten Seite den allseits beliebten like-Button mittels JavaScript direkt unter dem Mauszeiger des Nutzers, welcher bei einem Klick dann unwissentlich die Seite des Angreifers als „sehenswert“ für seine Freunde bewertet und so unwissentlicher zum SPAM-Verteiler wird.

Risiken
Während der Klick auf den „Gefällt mir“-Button keine große Bedrohung darstellt können jedoch auch andere Inhalte wie Trojaner oder Zugriffsberechtigungen auf die privaten Daten versteckt und durch den Benutzer abgerufen werden. Zwar haben die meisten in Facebook verteilten Seiten nur das Ziel Besucher auf die Seite zu locken um Werbung zu verbreiten, jedoch sollte man sich der Gefahr bewusst sein, dass auch andere gefahrenpotentiale auftauchen können.

Maßnahmen gegen eine Clickjacking Attacke
Während wir als Nutzer von e-Mails bereits damit rechnen dass unseriöse Inhalte in unser Postfach gelangen achten wir bei geposteten links von Freunden weniger auf die Sicherheit, da sie vertrauenswürdig erscheinen. Jedoch ist genau dies das Ziel des Angreifers – Seriosität gaukeln.

Tipp 1: Schau bei Statusupdates von Freunden nicht auf das Bild, sondern den Link. Während die Miniaturansicht wie ein YouTube-Video wirkt ist der Link meistens eine bit.ly oder andere „komische“ Adresse die recht unbekannt wirkt.

Tipp 2: Beachte den Namen der Verlinkten Seite. Die meisten Clickjacking Seiten versuchen mit reißerischen Titeln wie: „Charlie Sheen beim Sex mit einem Tieger“ oder „Sextape des DSDS-Gewinners mit Dieter Bohlen“ Benutzer auf ihre Seiten zu locken.

Tipp 3: Wenn du auf Clickjacking hereingefallen bist entferne die Anwendung und/oder den Eintrag von deiner Pinnwand. Das kannst du, wenn du mit der Maus zum rechten Rand des Pinnwand-Posts fährst. Es erscheint ein X, auf welches du klicks und die Anwendung/den Beitrag entfernst.

Tipp 4: Wenn du dich etwas mehr mit Computern auskennst installiere ein NoScript-Plugin, welches es für die gängigsten Browser gibt.

Tipp 5: Nutze deinen Menschenverstand und glaube nicht blind alles was du siehst oder liest.

Tipp 3 zählt natürlich nicht für diese Seite ;) Denn wir wollen doch dass möglichst viele Leute diese Tips hier lesen ;)

Was ist nun eigentlich bei dem Besuch dieser Webseite passiert?
Wie schon einleitend gesagt habe ich dich, wenn du über meine bearbeitete Startseite http://porzelt.net/cj/ auf diesen Artikel kamst, ge-Clickjacked.

Zu jeder Zeit befand sich der von Facebook bereitgestellte „Gefällt mir“-Button direkt unter deinem Mauszieger, jedoch in einem unsichtbaren Feld. Durch die im Internet häufig verwendete Scriptsprache JavaScript positionierte ich dieses versteckte Feld, nach jeder Bewegung der Maus, neu unter dem Mauszeiger.
Ein Klick löste nun zwei Aktionen aus. Erstens wurde der „like“-Button geklickt und damit automatisch ein Eintrag auf deiner Facebook-Pinnwand erzeugt und zweitens eine Weiterleitung zu diesem Artikel aufgerufen. Durch die eingetretene Akltion des Ladens einer neuen Seite wurde die erste Aktion verschleiert und mein Zeil, diesen Artiel weiter zu verbreiten, erreicht.

Fazit
Clickjacking ist eine Bedrohung die jedem, der im Internet surft, unterkommen kann. Wie auch bei Vieren und anderen Bedrohungen sollte man daher beim Surfen durch das Internet immer den logischen Menschenverstand benutzen und ein bisschen aus die Seriosität mancher Seiten achten.
Ich hoffe ich konnte ein mit dem Artikel ein paar Nützliche Informationen geben wie man mit dieser Gefahr umgehen sollte und wie man die Verbreitung eindämmen kann.

Maximilian Porzelt
20.03.2011